Wer kennt sie nicht, jene Situationen, in denen die Stimme schlagartig ihren Wohlklang verliert? Wenn anstelle der natürlichen Autorität Befehlstöne laut werden, die Stimme aus Ärger oder Wut manchmal unerhörte Kräfte entwickelt? Jedoch: „Wer laut wird, hat meist unrecht“, sagt der Volksmund. Muss eine Stimme laut werden, um alle Alarmglocken läuten zu lassen? Nein. Laut sein ist nicht mit Autorität gleichzusetzen.

Was macht Autorität in der Stimme aus? Eine volle, runde und wohlklingende Stimme ist vertrauenserweckend und strahlt Autorität aus. Besonders im Geschäftsleben, in Geschäftsgesprächen ist das ein sehr wichtiger Punkt, um erfolgreicher zu sein. Durch den Primacy-Effekt beeinflussen Stimme und Sprechweise den Inhalte Ihrer Beiträge massiv. Der Ton macht die Musik. Ihre Fähigkeit, Ihrer Stimme im richtigen Moment einen bestimmten Klang zu geben, ist ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg als Führungskraft.

Ist natürliche Autorität erlernbar? Ja. Wer sich mit dem eigenen Ausdruck, also mit Körpersprache und Stimme beschäftigt, wird unweigerlich auch zur Entwicklung der eigenen Persönlichkeit beitragen. Hier setzt Stimmtraining an.

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