Kennst du das Gefühl, im entscheidenden Moment im Meeting oder Gespräch plötzlich wie auf Autopilot zu reagieren – bevor dein Verstand überhaupt greifen kann? In dieser Beitrag lernst du, wie du genau diesen automatischen Modus durchbrichst, deine Selbstführung zurückgewinnst und damit deine Präsenz und Wirkung bewusst steuerst.

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Höre gern die Podcastepisode zum Thema.

Was wirklich zählt, wenn Du Neues lernen willst

Veränderung beginnt nicht mit guten Vorsätzen oder Einsicht, sondern mit der bewussten Wahrnehmung und Steuerung deiner automatischen Reaktionen im Alltag. Der Autopilot in dir sorgt für Sicherheit und Energieersparnis, verhindert aber Wachstum, weil er am liebsten bewährte Muster beibehält. Der Schlüssel liegt darin, in den kurzen Momenten zwischen Reiz und Reaktion innezuhalten, dich selbst wahrzunehmen und so die Selbstführung zu übernehmen. Nur so schaffst du Raum für neue Entscheidungen, die sich durch gezieltes Training Schritt für Schritt verankern.

Drei hölzerne Pfeile auf blauem Hintergrund zeigen die Worte "BUILD GOOD HABITS", jedes Wort auf einem eigenen Pfeil, vertikal angeordnet - perfekt, um alte Muster zu durchbrechen und aus dem Autopiloten auszusteigen.

Was Du beachten solltest:

1. Der Autopilot schützt und blockiert zugleich

Unser Nervensystem reagiert reflexhaft und schnell, um uns zu schützen. Das führt dazu, dass wir in Stress- oder Drucksituationen meist alte, trainierte Verhaltensmuster abrufen – ohne bewusste Steuerung. Veränderung gelingt erst, wenn du diesen automatischen Modus erkennst und unterbrichst.

2. Veränderung passiert nicht durch Vorsätze, sondern durch Training

Gute Absichten allein reichen nicht aus. Dein Körper lernt nur durch Wiederholung. Das bedeutet: Neues Verhalten entsteht erst durch bewusstes Üben in Alltagssituationen – nicht erst in Ausnahme- oder Stressmomenten.

3. Selbstwahrnehmung ist der Schalter zur Selbstführung

Der entscheidende Moment liegt zwischen Reiz und Reaktion. Wenn du dich in dieser kurzen Zeit bewusst wahrnimmst – etwa dein Gewicht auf dem Gesäß spürst oder deine Schultern löst – kannst du die automatische Reaktion unterbrechen und deine Antwort bewusst gestalten.

4. Alltagssituationen sind dein Trainingsraum

Du musst nicht auf große Bühnen oder Ausnahmemomente warten. Identifiziere wiederkehrende, kleine Situationen – wie spontane Fragen im Meeting – und nutze diese als Übungsfeld, um deine neue Reaktionsweise zu festigen.

5. Alte Muster verschwinden nicht – du kannst sie aber überlagern

Alte Verhaltensweisen bleiben bestehen, auch wenn du Neues übst. Deshalb ist es wichtig, regelmäßig bewusst zu trainieren, um das Neue zu stärken und deine Selbstführung zu stabilisieren.


Konkrete Übung: Selbstwahrnehmung im Moment der Reaktion

Probier es gleich aus:

  1. Setz dich bequem hin und spüre dein Gesäß auf dem Stuhl. Nimm genau wahr, wie sich die Last verteilt.
  2. Beobachte, ob deine Schultern hochgezogen oder entspannt sind. Lass sie bewusst schwer werden, sodass sie etwas nach unten sinken.
  3. Erlebe deinen Atem, wie er kommt und geht – ohne etwas zu tun. Nimm die Bewegungen des Atems präzise wahr.
  4. Merke, wie du nun ganz „bei dir“ bist. Absichtslos, aufmerksam.
  5. Erkenne diesen Moment als deinen „Schalter“ zwischen Reiz und Reaktion.

Wenn du diese Übung regelmäßig in kleinen Alltagssituationen anwendest, lernst du, automatisierte Muster zu unterbrechen und deine Präsenz wirkungsvoll zu steuern.

Erlebe die Veränderung

Der Autopilot im Alltag ist ein mächtiges System, das uns Sicherheit gibt, aber auch Veränderung erschwert. Indem du lernst, dich selbst bewusst wahrzunehmen und die kurze Zeit zwischen Reiz und Reaktion zu nutzen, kannst du deine Selbstführung zurückholen und deine Stimme, Präsenz und Wirkung gezielt steuern. Veränderung braucht Zeit, Wiederholung und Alltagstraining – nicht nur gute Vorsätze.

Wenn du Interesse hast, deine Stimme und Präsenz systematisch zu verbessern, lade ich dich ein, in einem kurzen kostenlosen Espresso-Telefonat deine Situation zu schildern. Gemeinsam finden wir den passenden Hebel für deinen nächsten Schritt. Den Link dazu findest du wie immer in den Shownotes.


FAQ

Wie erkenne ich, wann mein Autopilot übernimmt?

Typische Anzeichen sind körperliche Reaktionen wie angespannte Schultern, flacher Atem oder ein fester Kiefer – oft bevor du bewusst reagierst. Wenn du das erkennst, hast du die Chance, bewusst zu intervenieren.

Warum scheitern viele Vorsätze trotz guter Absicht?

Weil das Nervensystem nicht auf Absichten reagiert, sondern auf wiederholtes Training. Ohne regelmäßige Übung verfestigen sich alte Muster weiter.

Wie kann ich im Alltag effektiv trainieren?

Nutze kleine, wiederkehrende Situationen, wie spontane Fragen oder kurze Unterbrechungen, als Übungsmoment. Halte in diesen Momenten bewusst inne, spüre dich selbst und entscheide dann neu.


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