Professionell in den Medien auftreten! (1)

VIDEOTRAINING FÜR SEMINARTEILNEHMER

Mit den fünf Onlinekursen, die Sie ab heute erhalten, frischen Sie Ihre Seminarerlebnisse auf. Damit Sie Ihr Wissen noch einmal vertiefen und Ihren nächsten Medienauftritt mit Bravour meistern! Ich freue mich auf Ihr aktives Mitmachen.

Diese Themen lesen Sie in den nächsten Wochen:

1. Die Macht von Stimme und Körpersprache
2. Ihre inhaltliche Vorbereitung
3. Die 5 größten Fallen im Interview
4. Dos und Don’ts in Interview
5. Zwei Strategien gegen Nervosität

Sie haben zwei Möglichkeiten diese Impulse zu nutzen:

  • Textversion: Download als PDF
  • Onlineversion: inkl. Audio- und Videotipps (unten)

Stimme, Sprechweise und Körpersprache

FIT FÜR IHREN MEDIENAUFTRITT

Ihr allererster Eindruck, also Ihre ersten Bewegungen und Ihr erster Stimmklang bewirken den sogenannten „Halo-Effekt“ bei den Zuschauern. Das zeigt heute die Forschung. Alle späteren Eindrücke werden unbewusst davon überstrahlt und somit stark beeinflusst.

So präsentieren Sie einen sicheren Standpunkt:

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Unbewusst vermittelt sich die Stabilität Ihrer Aussagen über Ihre Körpersprache. Sie erinnern sich vielleicht an das Experiment im Workshop und daran, wie selbst ein kleiner Schubs sie anfangs aus dem Standpunkt geworfen hat … So festigen Sie Ihre Aussagewirkung:

  • Suchen Sie einen stabilen Stand auf beiden Beinen.
  • Spüren Sie das dynamische Körpergefühl, das entsteht, wenn Sie Ihre Knie ein wenig öffnen, um Balance in der „Hula Hoop-Zone“ zu erreichen. (Vielleicht machen Sie ungeniert ein paar leichte Hüftschwünge – noch sind Sie ja nicht auf Sendung … In der Achtung der Medienleute werden Sie sofort um einige Grade steigen!) Ihre Stimme wird dadurch übrigens ganz nebenbei perfekt aktiviert.
  • Nun öffnen Sie den Blick auf Ihren Gesprächspartner: Kommen Sie dabei mit Ihrem Oberkörper erwartungsvoll etwas nach vorne. So, als würden Sie darauf warten, einen Gedanken aufzufangen.
  • Ihre Schultern und Ihr Nacken sind gelöst. Sie spüren das Gewicht Ihrer Arme, wodurch sie unmittelbar ein Stück nach unten sinken. Sie nehmen dadurch eine Art körpersprachlicher „Ausgangsstellung“ ein, die Sie immer dann aktivieren können, wenn Sie sich mental sammeln wollen.
  • Schon Ihre ersten Worte werden Ihre Hände in Bewegung bringen. Lassen Sie es zu und genießen Sie Ihre impulsive, gelöste Gestik. Sie wird Ihre Worte perfekt unterstreichen!

Praxistipp
Ein sehr angenehmer Nebeneffekt Ihres guten Standpunktes wird sein, dass Sie vor der Kamera nicht hin und herschwanken und dadurch Ihr Kopf auf dem Bildschirm auch nicht von einer Ecke zur anderen wankt!

Ihre Stimme lässt hören, ob Sie meinen, was Sie sagen!

KLING IHRE STIMME (UN)SICHER? 

Eine sichere, ausdrucksstarke Stimme ist nicht immer gottgegeben. Wenn Sie folgende Hinweise beachten, ist Ihre Stimme auch in stressigen Momenten tragfähig und schafft jene Vertrauensbasis, auf der auch heikle Themen ansprechbar sind.

LUSTVOLL DEN STIMM-MOTOR ANWERFEN (WARMING-UP)

Vor dem Medienauftritt ist das Warming-Up der Stimme Pflicht. Nutzen Sie dazu die Anfahrt im Pkw, oder ziehen Sie sich in einen geschützten Raum zurück (WC, Nebenraum). Keine Sorge, wenn das Medien-Team Ihre Aufwärmübungen mitbekommt. Das unterstreicht Ihren professionellen Status!

  •  Stimmkraft aktivieren: Tanzen Sie eine Runde „Hula Hoop“ oder Rumba und lassen Sie lustvoll aktiv das Becken kreisen: Die Kraft der Stimme beginnt im unteren Rücken!
  • Artikulation verbessern: „Brmm, brmm…!“ – Starten Sie das Motorrad an, aber denken Sie daran, mit beiden Händen an Gashebel und Kupplung zu bleiben!
  • Souveräne Gestik sichern: Erweitern Sie Ihren „Ausdrucksradius“, indem Sie mit Ihrem Spiegelbild Faxen machen, Grimassen schneiden, Zungenbrecher und in unbekannten Fremdsprachen sprechen. Lassen Sie anschließend gemächlich Ihre Schultern kreisen, das öffnet die Atemräume!
 ZUHÖRER IM RAUM HINTER DER KAMERA ANSPRECHEN (RESONANZ UND RAUMKLANG)

Denken Sie daran: Auch wenn nur ein einzelner Fragesteller vor Ihnen steht – sprechen Sie im Geiste alle Zuhörer an! Die direkte Rede („Sie“) bezieht sich dann auf jeden einzelnen Zuhörer.

  • Stellen Sie sich vor, es würde sich hinter Ihrem Interviewpartner ein magischer Raum öffnen, in dem die vielen verschiedenen Zuhörer schon neugierig auf Ihre Worte warten. So geben Sie Ihrer Stimme den wohligen Raumklang und angenehme Resonanz.

Schöner Nebeneffekt: Sie sprechen dadurch eine Spur getragener und lassen angenehme Pausen für das Verständnis Ihrer Zuhörer.

 WENN SICH DIE STIMME WOHLFÜHLT („EIGENTON“)

Bei aller guten Vorbereitung lassen Stress und Anspannung Ihre Stimme manchmal dennoch ein wenig höher oder auch etwas unpersönlich klingen. Mit diesen Tipps gelangen Sie mühelos in die Wohlfühllage Ihrer Stimme:

  • Ein ‚M‘ wiederkäuen: Sie summen ein langgezogenes „Mmm“ und kauen darauf gemütlich herum. Das klingt, als würden Sie ein gutes Essen loben – Ihre Stimme klingt dabei ganz von selbst in der Indifferenzlage.
  • Ausseufzen: Sie legen eine Hand auf Ihren oberen Bauch, ziehen beide Schultern nach oben – und lassen dann ganz ungeniert einen lauten Stoßseufzer ertönen. Ihre Stimme fällt dabei ganz natürlich von oben in den Eigenton, alle Spannungen der Atemmuskeln lösen sich dabei.
  • Selbstlob: Bekräftigen Sie nun sich selbst gegenüber das Ergebnis, indem Sie sich selbst lobend zunicken: „Mmmmhh!“

Tipps praktisch im Alltag umsetzen

Im Spitzensport heißt die Grundregel: „Übe nie im Wettkampf!“ Wenn die Kamera oder das Mikrophon bereits auf Sie gerichtet ist, sollten Sie Ihre Vorarbeiten bereits abgeschlossen haben.

NUTZEN SIE STRESSFREIE SITUATIONEN IM ALLTAG ZUM ÜBEN (ALLTAGS-TRANSFER)

Wie stabil ist Ihr Standpunkt, wenn Sie ganz normal mit einem Mitarbeiter sprechen? Welchen ersten Eindruck hinterlassen Sie, wenn Sie ein Büro betreten? Diese und viele andere anscheinend unwichtige Alltagsmomente sind wie dafür geschaffen, Sie auf ungewohnte Mediensituationen vorzubereiten. Je öfter Sie die Tipps hier ausprobieren, desto selbstverständlicher und ohne großen Aufwand können Sie sie abrufen, wenn es darauf ankommt. Schon bald werden Sie erleben, dass Sie nicht einmal mehr darüber nachdenken, sondern es wie von selbst tun.

Haben Sie die Stimm-Tipps aus unserem Workshop schon einmal vor ganz „normalen“ Präsentationen innerhalb Ihres Unternehmens ausprobiert? Das sind nämlich ebenfalls perfekte Gelegenheiten, sich mental für Ihr nächstes stressiges Interview fit zu machen!

Ich freue mich über Ihr Feedback. Oder haben Sie eine Frage?
Schreiben Sie mir!  Bis zum nächsten Online-Tipp wünsche ich Ihnen gutes Gelingen und viel Erfolg!

 

Ihr
Arno Fischbacher

Speaker

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